Südfranken drückt weiter

Lehrerfortbildung befähigt zum Wiederbelebungstraining

Ein rhythmisches Stakkato an Klickgeräuschen erfüllte am Mittwoch das Lehrerzimmer der Grundschule in Weißenburg. Fünfzehn Lehrkräfte aus unterschiedlichsten Schularten und Schulorten in Mittelfranken, Oberfranken, Schwaben und der Oberpfalz hatten sich zur Lehrerfortbildung versammelt.

 

Seit 2019 mit einer kultusministeriellen Bekanntmachung das Wiederbelebungstraining für die 7. bis 12. Jahrgangsstufen der bayerischen Schulen im zweijährigen Turnus eingeführt wurde, hat „Südfranken drückt“ als Gemeinschaftsaktion von BRK KV Südfranken und DLRG KV Altmühlfranken 129 Lehrkräfte, vor allem aus dem südfränkischen Raum, fortgebildet.

 

Nach einer theoretischen Einführung und der Vorstellung der Unterrichtskonzepte, die an der Akademie für Lehrerfortbildung (ALP) in Dillingen entwickelt wurden, gab es eine Einweisung in empfehlenswerte Übungsphantome und AED-Trainer. Anschließend führte Anna Baumann die praktischen Übungen der Ausbildungsmodule vor. Die sehen im Wesentlichen für die 7./8. Jahrgangsstufe das Erkennen der Notwendigkeit zur Wiederbelebung, den Notruf und dann die Herzdruckmassage gemäß den Schlagworten „Prüfen - Rufen - Drücken“ vor. Der 9./10. Jahrgang übt dann die Seitenlage und die Herzdruckmassage und für den 11./12. Jahrgang erweitern die Beatmung und die Anwendung des Automatisierten Externen Defibrillators das Programm zur echten Herz-Lungen-Wiederbelebung.

 

Da das wiederholte Training der Wiederbelebung von Lehrkräften der jeweiligen Schule durchgeführt werden soll, müssen diese durch Ausbildungskräfte der Ersten Hilfe fortgebildet werden. So wurden denn auch alle praktischen Handgriffe unter der Anleitung und Beratung von Anna Baumann und Gerhard Grimm von den Lehrkräften begeistert ausführlichst geübt. Am Ende waren sich alle sicher, das Wiederbelebungstraining an ihren Schulen nun selbstständig organisieren und durchführen zu können.

 

Damit derartige Fortbildungen allen Lehrkräften in Bayern angeboten werden können, läuft seit diesem Herbst eine große Fortbildungsinitiative des Kultusministeriums. Die Schulabteilungen der Regierungen und die Ministerialbeauftragten koordinieren ab sofort das Angebot derartiger Fortbildungen im Rahmen der Regionalen Lehrerfortbildung. Dazu steht landesweit ein beachtlicher Pool von Ausbildungskräften der Ersten Hilfe zur Verfügung, die von der ALP Dillingen in ihre Aufgabe eingewiesen wurden. „Südfranken drückt“ reiht sich mit Ausrüstung und Personal schwerpunktmäßig für Mittelfranken in diese Bestrebungen ein.

Kick-Off am 20.09.2023

Unsere Kick-Off-Veranstaltung liegt hinter uns. Erste Infos finden Sie auf der Homepage des Bayerischen Jugendrotkreuzes.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Herzlicher Dank an Stüpp+Schnäbelin für die Nutzungsfreigabe.

Wenn ein Mensch plötzlich mit einem Kreislaufstillstand zusammenbricht, zählt jede Sekunde...

Im Bereich der Ersten Hilfe belegen eindeutige Zahlen, dass regelmäßiger Unterricht in Erster Hilfe die Bereitschaft, im Notfall zu helfen, deutlich erhöht. Dazu reichen schon zwei Schulstunden pro Jahr aus.

Unser Projekt verfolgt das Ziel, dass an allen weiterführenden Schulen im Projektgebiet der Unterricht in den Basismaßnahmen der Reanimation gemäß der kultusministeriellen Vorgaben umgesetzt wird.

Um die Umsetzung des Projekts „Südfranken drückt“ voranzubringen, benötigen wir Ihre Hilfe, damit die Schulen mit einem „Startset“ an Übungsphantomen ausgestattet werden können

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